Was bedeuten Markennamen im Bereich des Energieheilens?

Vor Kurzem erhielten wir einen Brief von einem Schüler, der sich darauf vorbereitete, vor einer Gruppe von medizinischen Berufsangehörigen einen Vortrag über energetisches Heilen zu halten. Er erkundigte sich bei uns, mit welchem Namen wir unsere Tätigkeit bezeichnen. Viele von euch wissen, dass Rosalyn und ich darauf bestehen, unserer Heilarbeit weder eine offizielle Bezeichnung zu geben noch sie gesetzlich als Handelsmarke eintragen zu lassen. Wir finden die jargonartigen Benennungen der einzelnen angebotenen Behandlungsmethoden bedauernswert und ulkig.

Unsere Antwort auf die Frage des Schülers lautete so:

"Alle Anfragen, unsere Arbeits- und Unterrichtsweise mit einem Titel zu versehen, haben wir entschieden abgelehnt. Sobald eine Sache einem Namen hat, wird der Name von Menschen weiterverwendet. Falls sie ihn andernorts oder in einem anderen Zusammenhang bereits gehört haben, glauben sie zu wissen, worum es sich dabei handelt. Alle "benannten" Unterrichtsangebote von Heilmethoden, die uns bekannt sind (und dies sind nicht wenige),

wurden aus verkaufsstrategischen Gründen mit einem Titel versehen. Angebote mit Markenzeichen erwecken den Eindruck, als ob sie sich von anderen Angeboten unterscheiden oder was Besonderes sind. Dem ist nicht so.

Heilarbeits-Angebote, die keinen Markentitel tragen, zwingen einen Behandler dazu, einem Interessenten tatsächlich zu erklären, was er oder sie macht. Dadurch erhält der Zuhörer die Gelegenheit, etwas zu lernen und etwaige Fragen zu stellen, um wirklich informiert zu sein.

Wichtig ist, dass Heilbehandler nicht nur erklären, was sie machen, sondern auch auf die Beschränkungen der mit Markennamen gekennzeichneten Heilmethoden hinweisen, die bei möglichen Klienten so ankommen, als ob sie speziell oder bedeutungsvoll seien. 

Die Heilenergie ist ein Trägerfrequenzband, auf dem Mitgefühl und Liebe transportiert und übertragen werden. Folglich gelingt es vielen Heilbehandlern unter gewissen Umständen, Heilenergie zu übertragen. Und wer diszipliniert weiterbehandelt, bekommt mit der Zeit Gelegenheiten, ein mitfühlenderer und fürsorglicherer Mensch zu werden."

gez. Rosalyn Bruyere und Ken Weintrub, Email-Nachricht, März 2012